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Gesamte Artikel

Empfang im Kanzleramt - Bundeskanzlerin Merkel würdigt Ehrenamt

Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigt Ehrenamt

Zweihundert Ehrenamtliche aus ganz Deutschland waren am 05.04.2011 zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel, darunter eine Delegation des Deutschen Roten Kreuzes. Unter dem Motto "Gemeinsam geht‚s - Menschen helfen Menschen" würdigt die Kanzlerin die Bedeutung der Freiwilligentätigkeit für die Gesellschaft.

"Was die vielen Ehrenamtlichen, auch die vielen jungen Menschen unter ihnen da für das Gemeinwohl leisten, ist bewundernswert und gehört zu den ganz starken Seiten unserer Gesellschaft", so die Kanzlerin in einem Interview mit dem Rotkreuzmagazin im Januar.

Stellvertretend für rund 400.000 Ehrenamtliche im DRK nehmen neun Engagierte an Paneldiskussion und Empfang teil.
Angeführt wird die DRK-Delegation von Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg. Sie ist seit 2006 DRK-Vizepräsidentin und war zuvor 28 Jahre lang im Kreisverband Wuppertal aktiv. Sie gründete dort unter anderem einen Mittagstisch für Kinder.- Hanni Lamberty aus Saarbrücken (Saarland) leitet seit 2006 die Sprachförderung für Migrantenkinder.
- Patrick Scheller aus Wanzleben (Sachsen-Anhalt) kam als "Zivi" zum Roten Kreuz und ist heute ein engagierter Sanitäter, der zuletzt beim Zugunglück in Hordorf zwei Tage im Dauereinsatz war.
- Christian Pannwitz vom Jugendrotkreuz (JRK) in Hamburg begann sein Engagement als Kind im Schulsanitätsdienst - heute leitet er ihn.
- Ronja Burgmeier aus Nordhausen (Thüringen) leitet an ihrem Gymnasium den Schulsanitätsdienst des JRK - zusammen mit zwei Freundinnen.
- Marion Schmid aus Stuttgart (Baden-Württemberg) ist neben ihrem Beruf als Krankenschwester seit 30 Jahren für ältere Menschen aktiv. Sie hat Bewegungsprogramme initiiert und Gruppen für Demenzkranke gegründet.
- Nadine Engert aus Schwetzingen (Hessen) ist Rettungsschwimmerin, leistet ehrenamtlichen Wachdienst an der Ostseeküste - und begeistert Menschen von der Rotkreuzarbeit mittlerweile im dritten Bundesland.
- Friedel Weyrauch aus Michelstadt (Hessen) hat zahlreiche Selbsthilfegruppen für Alkohol- und Drogenabhängige gegründet und ist Bundessprecherin der Suchtselbsthilfegruppen im DRK.
- Rosemarie Scheer (83) aus Wanfried (Hessen) hat bereits Ende des Zweiten Weltkriegs Soldaten auf dem Rückweg von der Ostfront versorgt. Sie engagiert sich bis heute bei der Blutspende und im Kleiderstübchen.

DRK Pressemitteilung vom 05.04.2011

 

Japan-Hilfe des Roten Kreuzes: Suche nach Angehörigen und Versorgung in Notunterkünften

DRK: Logo ICRC

Nach dem Erdbeben und dem Tsunami in Japan versorgt das Japanische Rote Kreuz seit fast einer Woche verzweifelte und verunsicherte Menschen in Notunterkünften, die in Schulen, Turnhallen und anderen öffentlichen Gebäuden eingerichtet wurden. Neben Decken, Lebensmitteln und Wasser erhalten die Überlebenden auch psychosoziale Unterstützung und Hilfe bei der Suche nach Angehörigen.

90 medizinische Teams des Japanischen Roten Kreuzes arbeiten entlang der 400 Kilometer langen Küste. Die Überlebenden sind verunsichert, wissen oft nicht wie ihre Zukunft aussehen wird oder wo ihre Angehörigen sind. Ein Krankenpfleger oder eine Krankenschwester in jedem Team ist ausschließlich für psychosoziale Unterstützung zuständig.

Viele ältere Menschen sind besonders hilfebedürftig. Zum Schock über den Verlust ihrer Heimat kommt oft noch großer medizinischer Bedarf etwa wegen Diabetes oder Bluthochdruck hinzu.

Um den Kontakt zwischen den Menschen, die sich im Chaos verloren haben, wieder herzustellen, hat der Suchdienst des Roten Kreuzes eine Sonderwebseite eingerichtet. Über 4.000 Namen wurden seit dem Wochenende in der fünfsprachigen Datenbank www.familylinks.icrc.org eingetragen.

Die Arbeit des Japanischen Roten Kreuzes kann über das DRK unterstützt werden. Jede Spende hilft den Überlebenden der Katastrophe.

Spendenkonto:
41 41 41Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Tsunami 2011

Online unter: http://www.drk.de/spenden
Charity-SMS: SMS mit DRK an die 81190 senden und mit 5 Euro helfen.

DRK Pressemitteilung vom 17.03.2011

 

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Japan-Erdbeben: Bundespräsident bittet um Spenden an das Deutsche Rote Kreuz

DRK: Im Zeichen der Menschlichkeit

Bundespräsident Christian Wulff rief am Montag zu Spenden für die Obdachlosen und für den Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami auf. Er empfahl dafür vor allem das Deutsche Rote Kreuz. "Die Hilfe kommt denen zugute, die jetzt obdachlos auf Unterstützung angewiesen sind. Es ist eine Hilfe unter Freunden. Auch uns Deutschen wurde in schwieriger Zeit von außen geholfen", sagte Wulff.

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters sagte dazu am Dienstag: "Ich danke Bundespräsident Wulff von Herzen für seinen Aufruf. Unsere Gedanken sind in erster Linie bei den Opfern und deren Familien sowie bei denen, die zurzeit in eine unsichere Zukunft blicken. Wir wissen wie hart die Kollegen vom Japanischen Roten Kreuz arbeiten und werden sie unterstützen wo wir können. Zurzeit ist die beste Hilfe eine Spende, damit sie ihre Arbeit weitermachen können."

Das Japanische Rote Kreuz ist mit über 2 Millionen aktiven Freiwilligen eine der stärksten Rotkreuzgesellschaften weltweit. Insgesamt verfügt das Japanische Rote Kreuz über 488 Notfallteams mit ca. 7.000 medizinischen Fachkräften. Davon sind zurzeit 93 Teams mit 735 Mitarbeitern im Einsatz, die regelmäßig durch frische Teams ausgetauscht werden. Sie betreuen Evakuierte in Notlagern und Sammelstellen. Allein in der besonders verwüsteten Hafenstadt Sendai sind es 200 Notunterkünfte, in denen Betroffene Schlafplätze, Verpflegung und psycho-soziale Betreuung erhalten.

Japan hat bisher keine ausländischen Helferteams angefordert. Daher ist es besonders wichtig, dass jede Spende an eine der Organisationen geht, die in Japan tätig sind und die Spenden an zuverlässige Partner weitergeben.

Spendenkonto:
41 41 41Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Tsunami 2011

Online unter: http://www.drk.de/spenden
Charity-SMS: SMS mit DRK an die 81190 senden und mit 5 Euro helfen.

DRK Pressemitteilung vom 15.03.2011

 

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Japan-Erdbeben: Rotes Kreuz im Dauereinsatz

Japanisches Roters Kreuz im Einsatz 2011

Das Japanische Rote Kreuz ist im Dauereinsatz um die Opfer des Erdbebens vom Freitag zu versorgen.Die Einsatzkräfte berichten von Verletzten, die beinahe ertrunken sind und viel Wasser schlucken mussten. Dies könnte noch zu Lungenentzündungen führen. Zudem haben viele Menschen Brandverletzungen oder Rauchvergiftungen durch die zahlreichen Brände. Am schlimmsten betroffen sind drei Präfekturen im Nordosten des Landes auf einer Länge von 600 Kilometern.

Japan gehört weltweit zu den best ausgestatteten Ländern im Katastrophenschutz. Bei der dichten Bebauung Japans und den Millionenstädten mit ihren Hochhäusern haben diese Vorsorgemaßnahmen und die funktionierenden Katastrophenpläne vielen Menschen bisher das Leben gerettet.

Das Japanische Rote Kreuz ist eine der stärksten nationalen Rotkreuzgesellschaften der Welt. Im gesamten Land verfügt die Gesellschaft über 488 Notfallteams. Zurzeit sind 86 von ihnen im ständigen Einsatz im Katastrophengebiet zur Bergung von Verschütteten und zur Versorgung von Verletzten. Diese 600 medizinischen Fachkräfte werden regelmäßig durch frische Teams ausgetauscht.

Die Rotkreuzhelfer Japans betreuen Evakuierte in Notlagern und Sammelstellen. Allein in der besonders verwüsteten Hafenstadt Sendai sind es 200 Notunterkünfte, in denen Betroffene Schlafplätze, Verpflegung und psycho-soziale Betreuung erhalten. Wie der Nuklearunfall am Atomkraftwerk Fukushima die Situation verändern wird, ist noch unklar. Das Japanische Rote Kreuz hat ein medizinisches Team zur Versorgung von Strahlenopfern in Nagasaki in Bereitschaft.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat seine Family Links-Website geschaltet. Angehörige, die Personen in Japan aufgrund des Erdbebens vermissen, können sich unter der IKRK-Website eintragen, ebenso diejenigen, die ihre Familien weltweit über ihren Aufenthaltsort informieren möchten. http://www.familylinks.icrc.org

Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu Spenden auf, um den Hilfseinsatz des Japanischen Roten Kreuzes zu unterstützen:
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Tsunami

DRK Pressemitteilung vom 13.03.2011

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Henry Dunant 100. Todestag

Henry Dunant

 

Am 30. Oktober vor 100 Jahren starb der Schweizer Henry Dunant, der Begründer der weltweiten Rotkreuzbewegung. Seine Idee von der selbstlosen Hilfe für Menschen in Not ist noch heute die Basis der Rotkreuz-Grundsätze, die in 186 Ländern unter Rotem Kreuz, Rotem Halbmond oder Rotem Kristall die humanitäre Arbeit leiten.

"Menschen in Katastrophen und Krisen zu helfen ohne Ansehen der Nationalität, der Religion oder der politischen Ansichten ist aktueller denn je" so Rotkreuz-Präsident Dr. Rudolf Seiters. "Die Grundhaltung geht auf den Schweizer Kaufmann zurück und prägt uns bis heute."

Nachdem Dunant 1859 Zeuge der Schlacht von Solferino in Norditalien geworden war, hatte er Freiwillige mobilisiert, die verwundeten und sterbenden Soldaten - egal ob Freund oder Feind - beistanden. Das Rote Kreuz auf weißer Fahne wurde zum Schutzsymbol der Helfer. Dunants Ideen zur Schaffung eines globalen Netzwerkes aus Hilfsgesellschaften verbreiteten sich weltweit und fanden Unterstützung. Heute ist die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung die größte humanitäre Organisation der Welt.

Belohnt wurde Dunants Einsatz mit der Verleihung des ersten Friedensnobelpreises 1901 - eine Genugtuung nach Jahren in Armut und Vergessenheit.

Am 30. Oktober 1910 starb er in Heiden in der Schweiz. In Stuttgart, wo Dunant zehn Jahre lang gelebt hatte, erinnert der DRK-Landesverband Baden-Württemberg am Freitag, 29. Oktober, mit einem Empfang und der Enthüllung eines Gedenksteins an Henry Dunant (1828 -1910).

 

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